Ratgeber

Der GS1-Pressecode

Bei diesem Code handelt es sich um die frühere EAN-13, die Büchern zugeordnet ist. Integriert ist darin die ISBN oder ISSN für Zeitschriften. Im Hinblick auf die 13-stellige EAN auf der Basis vom System GS1 kommt es zur Erzeugung des Codes auf diese Weise:

1. Anstelle des typischen Ländercodes liegt ein spezielles GS1-Systemkennzeichen vor. Dies bedeutet für Bücher vom fiktiven so genannten Buchland die Vorlage der Kennziffern 978 oder 979. Dagegen ist für Zeitschriften die Zahl 977 von Bedeutung.

2. Gegeben sind 8-stellige ISSN – internationale Standardnummer für laufende Sammelwerke – sowie 10-stellige ISB-10 Nummern. Es kommt dabei zur Kürzung um die letzte Stelle, bei der es sich in der Regel um die Prüfziffer handelt. An die verbliebenen 7 Stellen einer ISSN erfolgt das Anhängen von zwei Ziffern.

3. Nunmehr kommt es zur Berechnung der Prüfziffer vom GS1-Pressecode, die im Anschluss an die EAN angehängt wird.

Daher wird beispielsweise aus der ISBN-10 3-12-517154-7 nunmehr der GS1-Pressecode 9783125171541.

Des Weiteren gibt es die als ISMN bekannte International Standard Music Number. In gedruckte Noten kann die Einbettung der ISMN erfolgen.

Identisch fallen der GS1-Pressecode sowie die ISBN-13 aus. Die Angaben für die EAN Codes unterscheiden sich lediglich dadurch, dass die Notierung mal mit und mal ohne Bindestrich geschrieben wird. Hinsichtlich der EAN-13 ist auch die Sprache von einer so genannten “Bookland”-Nummer. Als Code für den jeweiligen Sprachraum sind die 4. bis zur 8. Ziffer anzusehen. Diese Zahlenkombination entspricht maximal dem Ziffernbereich von 1 bis 5 der ISBN. Während für Deutschland die Zahl 3 steht, besitzen Dänemark die 57 sowie Paraguay die 99953 als Sprachcode.

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